Ach, guck mal!

Das Reisen- und Entdecken-Blog von Susanne Butz und Christian de Vries.

chocolART: mehr als scharf

| 1 Kommentar

“Hier, probier!”, sagte dieser Mann. Nach einem kleinen Stück waren meine Geschmacksnerven erledigt. Hui, ist die scharf!

“Make love” nennt Harold Awortwie-Grant diese Sorte. Ich hingegen war erst mal damit beschäftigt, dieses Chili oder was auch immer zu überleben. Aber unter seiner Bongoroots African Bushman Chocolate gibt es auch eine Kombination “Anti Aging”. Von der ich mir just ein Eckchen abbreche. Sie ist mild. Schmilzt lecker im Mund. Und krispelt ein bisschen dank der winzigen Hanfsamen.

Bongoroots Schokolade "AntiAging"

Bongoroots verarbeitet Kakao aus Ghana und verfeinert mit Gewürzen aus Westafrika. Die Lust an kulinarischen Schöpfungen endet nicht mit der Schokolade – Harold Awortwie-Grant lebt in Tübingen und führt dort ein vegetarisch-afrikanisches Restaurant. Und wer nicht nach Tübingen kommt: Online-Bestellung, sag ich da nur.

Alles bio, oder was?

Die Zutaten der African Bushman Chocolate stammen aus ökologischem Anbau. Die Tafeln sind mit dem Bio-Siegel zertifiziert.

So etwas führt die Schokolade von Bouga CacaO nicht. Dass die Kleinbauern der ecuadorianischen Kooperative APPOS allerdings organisch arbeiten, ohne Einsatz von chemischen Düngern oder Pflanzenschutzmitteln, verspricht Ulrike Bongartz.

Gemeinsam mit Alexander Gareiss und Kleinbauern aus dem Amazonasgebiet entwickelte sie das Ziel, so viel Wertschöpfung wie möglich bei den Kakaobäuerinnen und -bauern zu belassen. So liefern die Kooperativen nicht bloß Kakaobohnen, sondern produzieren gleich vor Ort die Kuvertüre oder das Endprodukt.

Mehr als fair” nennt Bouga CacaO dieses Prinzip. Damit werden qualifizierte Arbeitsplätze unterstützt, die Kooperativen entwickeln neue Produkte, die auch auf dem heimischen Markt angeboten werden. Bouga CacaO vereinbart mit seinen PartnerInnen feste Preise, unabhängig vom spekulativen Weltmarktpreis.

Kakaobohnen

Und nein, auch ein Fairtrade-Siegel ist nicht zu sehen. Nachteil all der Zertifizierungen: sie kosten Geld. Erst den Kooperativen, dann den VerbraucherInnen. Für kleine Unternehmen nicht umsetzbar. Ulrike Bongartz ist glaubwürdig in dem, was sie sagt:

Den aus ihrer Zeit als EntwicklungshelferInnen aufgebauten Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Kooperativen setzen sie mit regelmäßigen Reisen in das Amazonasgebiet fort. Die Studien- und Erlebnisreise nach Ecuador, die sie anbieten, stößt auf großes Interesse. Nicht nur auf der Bouga CacaO-Website finden sich zahlreiche Informationen. Auch am Stand auf dem Schokofestival chocolART liegen Flyer und Infoblätter aus.

Transparenz. Damit ich weiß, was ich in der Hand halte.

Infoblatt von Bouga CacaO am Stand, Schokoladentafel von Bouga CacaO

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Bongoroots:
www.bongoroots.de/african-bushman-chocolate/geschmacksrichtugen.html

Bongoroots auf Facebook:
www.facebook.com/pages/Bongoroots/165040940201025

Bouga CacaO:
www.bouga-cacao.com

Bouga CacaO auf Facebook:
www.facebook.com/pages/Bouga-CacaO/174193892627617

Ein Kommentar

  1. Hallo Frau Butz,
    nachdem ich Ihr Foto gesehen habe, erinnere ich mich natürlich an das nette Gespräch und ich bedanke mich herzlich für den schönen Kommentar.
    Beste Grüsse aus den Pyrenäen.
    Ulrike Bongartz
    für Bouga CacaO

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